Mehr oder weniger regelmäßig kommt die Renteninformation der Deutschen Rentenversicherung. Das sieht doch eigentlich ganz gut aus, oder? Vorsicht: Nach Abzug der Beiträge zur Kranken- und Pflegeversicherung bleibt oft erheblich weniger übrig als erwartet. Wir zeigen, worauf gerade Frauen für später achten sollten.
Huch! oder: Wieso die Rente kleiner sein kann als erwartet
Eine Information der Rentenversicherung bietet auf den ersten Blick erstmal Sicherheit. Mit dem, was da steht, kalkuliert man seinen monatlichen Lebensunterhalt; darauf richtet man sich ein. Aber die Wirklichkeit sieht anders aus, denn netto bleibt eine ganze Menge weniger zum Leben. Der Grund sind Beiträge für die Kranken- und Pflegeversicherung, die auch von der Rente gezahlt werden müssen und direkt einbehalten werden. So können aus 1.200 Euro plötzlich kaum noch 1.000 werden.
Warum gerade Frauen betroffen sind
Es ist ganz typisch: Die Frau arbeitet der Familie zuliebe in Teilzeit, verdient (oft völlig zu Unrecht) weniger und hat Unterbrechungen in Ihrer Erwerbstätigkeit. Das führt zu geringeren Anwartschaftszeiten und damit zu einer niedrigeren Rente. Und wer wenig hat, spürt Abzüge noch deutlicher. Eine Überraschung, die wirklich niemand braucht.
Wieso viele die Rentenlücke unterschätzen
Renteninformationen sind brutto, zeigen also die zu erwartende Rente vor allen Abzügen. Gerade, wer noch jünger ist, wiegt sich hier gerne und schnell in trügerischer Sicherheit. Und: Wir werden immer älter – also muss die Rente auch länger reichen.

Was jede(r) gegen die Rentenlücke tun kann
Niemand erlebt gerne böse Überraschungen. Um das zu verhindern, ist Klarheit über die eigene Situation und eine individuelle Vorsorge-Strategie entscheidend.
Maßgeblich sind also zwei Dinge: Die eigene finanzielle Situation genau zu analysieren und rechtzeitig die richtigen Schritte einzuleiten. Bei beiden Punkten unterstützen Sie die MoneyBees mit ganzer Kraft und aus ganzem Herzen.

