Vom Gender Pay Gap zum Gender Pension Gap: Wie groß ist sie aktuell, die geschlechtsspezifische Rentenlücke zwischen Mann und Frau? Und wie können Frauen am besten gegensteuern? Wir reden Klartext.
Women Pension Gap: Darum geht es.
In der öffentlichen Diskussion ist die Rede vom Gender Pension Gap, wobei die Zahlen eine deutliche Sprache sprechen und der Begriff Women Pension Gap treffender ist. Der Gender Pension Gap gibt als Gleichstellungsindikator an, inwieweit sich die Alterseinkünfte von Frauen und Männern ab 65 Jahren unterscheiden.
Jüngste Zahlen aus 2022 zeigen*, dass die Rentenlücke nach mindestens 35 Versicherungsjahren beträchtlich ausfällt. Während Männer im Schnitt monatlich 1.728 Euro Bruttorente erhalten, müssen Frauen mit deutlich weniger, nämlich 1.316 Euro, an gesetzlicher Rente auskommen. Eine private Altersvorsorge kann helfen, diese Lücke zu schließen.
Schlechtere Bezahlung führt zu niedrigerer Rente.
Alljährlich macht der Equal Pay Day darauf aufmerksam, dass Frauen durchschnittlich weniger verdienen als Männer. Dieses Jahr am 6. März gelegen, markiert das jährlich neu festgelegte Datum symbolisch den Tag, bis zu dem Frauen rechnerisch unbezahlt arbeiten, weil sie nicht den gleichen Lohn wie Männer erhalten.
Auch bei vergleichbarer Tätigkeit, Qualifikation und Erwerbsbiografie werden Frauen weiterhin schlechter entlohnt als Männer. Da die Höhe der gesetzlichen Rente eng an das Arbeitseinkommen gekoppelt ist, wächst aus der ungleichen Bezahlung im Erwerbsleben, dem Gender Pay Gap – konsequent und bedenklich zugleich – der Gender Pension Gap im Ruhestand.
Frauen sind also aufgrund der geschlechtsspezifischen Rentenlücke auf private Altersvorsorge stärker angewiesen. Interessant ist, dass sich der Effekt des Gender oder Woman Pay Gaps bis in die private Altersvorsorge durchschlägt. Wir helfen dabei, die individuelle Rentenlücke auszurechnen und erstellen Vorschläge für eine sinnvolle Ergänzung bzw. Optimierung der Altersvorsorge.
So kann private Altersvorsorge den Gender Pension Gap verringern:
* Quelle: deutsche-rentenversicherung.de, Die Altersrenten nach Bundesländern, 25.03.2024

